Mögliche Neuausrichtung durch eine UrbanVernetzungsAchse© / BürgerBoulevard* Frankfurt, mit Schwerpunkt Zeil.
Ein Ansatz der Urbanraumvernetzung Frankfurts könnte eine Vernetzungs-Achse / BürgerBoulevard* von Zoo bis Europagarten mit diversen Kreuzungspunkten sein. Die Möglichkeit mit einer zentralen Achse von Zoo über Zeil (District I / Area ZeilRaum©), Hauptwache (District I / Area CentralPark©), Roßmarkt (District II / Area NeueMitte©), Bahnhofsplatz (District II / Area Hauptbahnhof©), Messe (ThemenRaum© Messe verknüpfen mit Verweilraum City) Europa-Allee bis Rebstockpark, unter Neuausrichtung entwicklungsvakanter Teilbereiche, Urbanität fortzuschreiben und mit ThemenRäumen© zu hinterlegen (Vorstehendes ist eine Aussage aus ERS-Framework UrbanMITTE© der jadvance GmbH).
Um diesem Thema ein Bild zu geben, haben wir im ERS-Framework UrbanMITTE©, mit dem Thematisierungsbeispiel Frankfurt (Entwicklungszeitraum 2011 - 2018), vorgenannte Achse gewählt. Diese vernetzt nicht nur zentrale urbane Punkte miteinander, sondern erschließt die Möglichkeit, öffentliche und kommerzielle Räume miteinander kommunizieren zu lassen.
Ein Teilbereich daraus, die Shoppingmeile Zeil, ist z.Z. im aktuellen Diskurs. Aus diesem Grunde entsteht, in fachlicher Kompetenz, ein Wettstreit von Möglichkeiten, auch über diverse Presseorgane. Der gemeinsame Nenner ist, die hier entstandene Monostruktur ohne zukunftsfähigen Werteanspruch (aus dem jeweiligen Betrachtungsansatz), in einen sich ergänzenden urbanen Ansatz zu transformieren.
Urbane Räume sind nicht nur die fußläufigen Verbindungsachsen und öffentlicher Raum, sondern auch kommerzielle öffentliche EG-Räume und die sich ergänzende Vernetzungsstruktur im Anspruch von Mensch+Raum©.
Wenn wir an Morgen denken, sind es in der Urban-Diversität drei ThemenRäume© die vorrangig im Zusammenhang zu betrachten sind:
1. Urbane Struktur mit Handel/Gastronomie, Arbeiten und Wohnen in der Vielfältigkeit der sozialen Anforderungen. Hierzu müssen Quartiere sich miteinander vernetzen, damit im Anspruch der Urbanität ein Ganzes entsteht.
2. Öffentlicher Raum, also Raum-in-Raum©, für Freizeit/Kultur, Treffen, Verweilen und Kommunikation, in dem die EG-Flächen Teil dieses Raumes sind. Damit sind die EG-Handels-Flächen (unter reduziertem Flächenbedarf in Omni Channel, im Anspruch von UrbanChannel©) Teil der Urbanität und finden sich in ihrem Zukunftsanspruch wieder.
3. UrbanVernetzungsAchse©, also Zusammenführung zu einer UrbanMITTE©, d.h. vorrangig Ausbau bestehender Nahverkehrsstrukturen und Bewegungsflächen. Wenn wir die Teilbewegungsfläche Zeil betrachten, könnten wechselseitig auf beiden Seiten der Mittelachse bzw. auf der Mittelachse, vorbehaltlich einer Gestaltungseinbindung der dort platzierten Pavillons, Raum für Bikes, E-Bikes, E-Scooter und autonome E-Shuttles entstehen. Zu den fußläufigen Bewegungsbereichen an beiden Außenseiten, mit Einbindung und Aufwertung der flankierenden Gebäude, erhält der Hauptteil eine zentrale Bedeutung als gestalteter grüner Verweilraum. Der Stadtraum ermöglicht dann eine durchgängige Bewegung bis hin in die Abendstunden.
BürgerBoulevard* ist die Vernetzung von urbanen Räumen in einer Stadtachse. Hierzu gehört z.Z., um Urbanität zu ermöglichen, auch noch das Fortbewegungsmittel PKW / E-Auto. D.h. hier müssen in einem umfassenden Masterplan Verkehrsräume neu geordnet werden, damit Urbanität zielgerichtet fortgeschrieben werden kann. * Der Begriff BürgerBoulevard wurde angeregt über eine FR Ausarbeitung von Redakteur Herr F. Leclerc.
Das Thema UrbanVernetzungsAchse© wird in unserem Hause unter Neuausrichtung RaumSynthese mit Mensch+Raum© umfassend erarbeitet und fortgeschrieben.